Schönbrunn

Forschendes Lernen im Botanischen Garten und im Tiergarten Schönbrunn

Bei strahlend schönem Spätsommerwetter unternahm der zweite Jahrgang der HLFS Sitzenberg am 5. September 13 eine Biologie-Exkursion nach Wien. Mit den Öffis, selbstverständlich, wie es sich für eine Ökologie-Partie gehört.

 

Das erste Ziel war der Botanische Garten der Universität Wien. Hier wurde intensiv Fragen nachgegangen, die für das Anlegen eines Herbariums wichtig sind: Wie unterscheide ich eine Schmetterlings- von einer Lippenblüte? Welche Fruchtform haben Kreuzblütengewächse und wie unterscheide ich eine Schote von einer Hülse? Gibt es auch im Flach- und Hügelland im Osten Österreichs Enziangewächse? Am Ende des Rundgangs hatten die Schülerinnen einen ersten Überblick über die Systematik der Pflanzen und auch die Antworten auf ihre Forscherfragen herausgefunden die da lauten:

- Eine Schmetterlingsblüte besteht aus einer Fahne, zwei Flügeln und einem Schiffchen, eine Lippenblüte aus einer Ober- und einer Unterlippe,
- Kreuzblütengewächse haben meist Schoten oder Schötchen als Fruchtform, diese besitzen zwischen den beiden Schalenhälften eine Trennwand, die man bei den Hülsen der Hülsenfrüchte nicht findet,
- Ja und zwar das Tausendguldenkraut, eine „alte” Heilpflanze mit Bitterstoffen.

Nach so viel Botanik ging es nach einer kurzen Mittagspause in den Tiergarten Schönbrunn, um gezielt Verhaltensweisen von verschiedenen Tierarten zu beobachten. „Ich bin mir vorgekommen wie Jane Goodall, als die Halbaffen sich so für mich und mein Schreibzeug interessierten wie ich mich für ihre Kletterkünste. Neugierverhalten hat uns näher gebracht!” lachte Marlies auf der Heimreise.

Bericht von DI Ilse Strasser am 6. September 13

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