Kunstmeile

Yoko Ono und „Essen in der Kunst“

Am 31. Jänner 2014 besuchten der 1. und 2. Jahrgang der hlfs Sitzenberg mit Mag. Margarete Klein und Mag. Anita Brandstetter die Kunstmeile in Krems an der Donau. Während der 2. Jahrgang das Forum Frohner besichtigte, erkundeten die Schülerinnen des 1. Jahrganges die Ausstellung der Kunsthalle Krems - Yoko Ono. half-a-wind-show.

 

Yoko Ono stellt ihre Kunst nicht nur in Bildern dar, sondern hauptsächlich in Anleitungen, Skulpturen und Auftritten. Die Schülerinnen waren nicht nur von Onos Art als Friedensaktivistin begeistert, sondern auch von der aktiven Mitarbeit, die sie in der Ausstellung leisten konnten. Sie durften laut Anleitung der Künstlerin in ein Labyrinth aus Glas gehen, um zu einem Telefon zu gelangen, dessen Nummer nur Yoko Ono kennt, welche manchmal sogar persönlich in der Kunsthalle anruft. Außerdem bewegten sich die Mädchen in großen schwarzen Säcken und „formten” so außergewöhnliche Skulpturen. Neben vielen weiteren originellen Ideen durfte jede Schülerin am Ende der Führung noch einen Zettel mit ihren Wünschen an den Wunschbaum hängen.

 

Yoko Ono ist nicht nur Künstlerin, sondern auch Sängerin und Tänzerin - sozusagen eine Frau, die ihre Talente entdeckt hat und sie auch heute noch - als 81-Jährige - zu nutzen weiß.

Während der 1. Jahrgang auf den Spuren Yoko Onos wandelte, besuchte der 2. Jahrgang das Forum Frohner: „Ungewöhnlich, witzig, anregend, neu und vielseitig wurde uns die Ausstellung im Forum Frohner präsentiert”, erklärten Eva und Babsi.

Essen ist lebensnotwendig, es verbindet die Menschen und vergegenwärtigt den ewigen Zyklus von Leben und Tod. Dieter Roth inszenierte „Eat-Art” als die „Einheit von Kunst und Leben”: einfach das Tischtuch mit allen Rückständen und Utensilien an die Wand gehängt - fertig. Er hat sich so bereits 1960 Gedanken über die Müllentwicklung gemacht.

 

In der Schule erleben wir ständig die Schnittstellen zwischen Kochen und Essen, Natur und Kultur. Verderblichkeit als ästhetische Bilder und Skulpturen - so stellten sich die Objekte den Mädchen dar. Gerade richtig vor der Servierprüfung erkannten sie die Vielseitigkeit der Präsentation und fanden neue Ideen.

Bericht von Mag. Margarete Klein, Kathrin Artner, Franziska Böhm und Helene Steirer

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