Gartenbauexkursion

Gartenbauexkursion des 4. Jahrganges,  am 9. Mai 2017

Unser Exkursionstag begann bei der Biogärtnerei Adamah.

Etwa 100 Angestellte sorgen wöchentlich dafür, dass 5000-6000 Kisterl gefüllt mit Gemüse, Obst, Fleisch und auch Milch ihren Weg zu den Konsumenten vor die Haustüre finden.  „Adamah“ ist hebräisch und steht für „der belebte Boden“ – das hat sich das Unternehmen zum Leitsatz gemacht und produziert auf etwa 135ha neben Wurzelgemüse auch noch einen Anteil von Getreide zur Einhaltung der Fruchtfolge.

 

Die interessante Führung durch den Betrieb leitete Herr Mader, welcher uns direkt im Anschluss seine Biogärtnerei vorstellte.  Mit 9 Mitarbeitern bewirtschaftet er 1 ha Freiland und 7500 m2 verteilt auf 7 Glashäuser und 6 Folientunnel. Dort werden neben  Tomaten auch Melanzani, Gurken, Stangenbohnen, Spinat und zahlreiche andere Blattgemüsearten kultiviert.  Zusätzlich werden Kräuter in der Mischkultur produziert.


Unser 3. Ziel befand sich im 22. Bezirk von Wien, der Betrieb der Familie Merschl. Sie besitzen ca. 7 ha Glashaus, indem sie hauptsächlich Rispenparadeiser anbauen, von denen ca. 100 Tonnen pro Woche geerntet werden. Um die Temperatur aufrecht zu erhalten, werden die Glashäuser geheizt und sollte es im Sommer zu heiß werden, wird die gesamte Glasfläche von außen mit einem Kalkgemisch besprüht.
Nach der interessanten Besichtigung beim Betrieb Merschl ging es weiter nach Probstdorf in die Saatzuchtanlage. Auf dem 1947 gegründeten Familienbetrieb zeigte man uns den Weg, den Saatgut bis zur Verifizierung zurücklegt. Wir bekamen einen Einblick in das Züchtungslabor, besichtigten die Versuchsfelder und machten eine Führung durch die Lagerhallen. Zusätzlich erhielten wir eine ausführliche Erklärung zu den Schritten der Saatgutaufbereitung.


Zum Schluss durften wir noch den großen Spargelbetrieb Magoschitz im Marchfeld besuchen. Der Betriebsinhaber gab uns zuerst einen groben Überblick über den Anbau, die Pflege und die Ernte von Spargel. Danach sahen wir die Produktionskette für die Marktaufbereitung und eines der Spargelfelder. Insgesamt werden auf 135 ha Spargel kultiviert.
Nach einem sehr interessanten und aufschlussreichen Tag machten wir uns auf den Heimweg. Die Exkursion war für uns sehr lehrreich und wir nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause. Wir bedanken uns bei allen Betrieben, die wir besichtigen durften, für ihren freundlichen Empfang und für die wissenswerten Ausführungen.

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